- Jürgen Klauke "Desaströses Ich"
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Jürgen Klauke "Desaströses Ich" Drucken
Seine Bilder und Bildfolgen passen in keine der üblichen Schubladen, sie sprengen die bekannten Klischees; und gerade weil er ein innovativer Künstler ist, bedarf es sorgfältiger Analyse, um der Herausforderung, die sein Werk stellt, gerecht zu werden. Das Problem beginnt beim Herstellungsprozess. Obwohl er zeichnet und malt, ist er kein Maler - und ein Fotograf ist er schon gar nicht.

Seit 1970 beschäftigt er sich mit dem menschlichen Körper und setzte ihn als unmittelbaren Ausdrucksträger künstlerischer Vorstellungen ein, gleichzeitig mit Robert Morris und Bruce Nauman nutzte er ihn als Gegenstand und Vehikel seiner Kunst. Er war einer der markantesten Vertreter der "Body Art". Darüber hinaus eröffnete Jürgen Klauke der Bildkunst Methoden und Modi der Darstellung, die ganz und gar ungewöhnlich waren, als er sie einführte wie die Sequenz und das Tableau. Vor allem bahnte er der "Inszenierten Fotografie" den Weg, indem er das fotografische Medium konzeptualisierte und zum immanenten Thema seiner Kunst erhob.

Nichtsdestoweniger besteht der bedeutendste Teil seiner künstlerischen Arbeiten aus fotografischen Werkgruppen. Er ist derjenige, der die Sujets ersinnt, entwirft und bis zur Realisierung vorantreibt. Danach ist er der Regisseur der visuellen Umsetzung seines Konzeptes und am Ende auch häufig, jedenfalls bis vor kurzem, ein Akteur der Inszenierung. Im Hinblick auf seine Arbeitsweise könnte man ihn mit einem der großen Filmautoren vergleichen, mit Buster Keaton etwa, Claude Chabrol oder David Lynch.

 
(Foto: Veranstalter)


Und noch etwas ist wie beim Film: Die zentrale Figur, die der Künstler in seinen Bildern vergegenwärtigt, hat zwar einiges mit ihm zu tun, ist aber nicht mit der Person des Jürgen Klauke identisch.


Veranstaltungsort:

Vernissage: 6. September, ab 18.00 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

Dauer der Ausstellung bis 31. Oktober 2013

Galerie Hans Meyer
Grabbeplatz 2
40213 Düsseldorf

www.galeriemayer.de


 


-Autor: Karin Neddermeyer-


 
 
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