- Festival des Métiers - Hermès in den Böhlerwerken
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Festival des Métiers - Hermès in den Böhlerwerken Drucken
Insgesamt zehn Kunsthandwerkern aus den Hermès Ateliers von Paris, Lyon, Nontron, Nizza und Zürich, stellvertretend für die insgesamt etwa 3.900 Mitarbeiter in ganz Frankreich, konnten interessierte Besucher über die Schultern schauen.

 
Seidendrucker bei der Arbeit


Und wie entsteht ein Seidentuch/ Carré? Zuerst wird die Gravur erstellt, sie ist die Druckvorlage für das spätere Carré. Nadine Rabilloud zeigt, wie sie die Vorgaben des Designers mit absoluter Genauigkeit auf die Vorlage für den Siebdruck überträgt.

Jährlich gibt es zwei Kollektionen mit jeweils etwa 12 Tüchern, wovon die Hälfte Neuentwürfe darstellen, die andere Hälfte sind Re-Editionen, durch Farbvariationen dem Zeitgeist angepasst. Jedes Carré misst 90 x 90 cm und besteht aus 75 Gramm Seide.

Die Seidendrucker Kamel Hamadou und Said Benayad zeigen, wie sie die Druckvorlage Farbe für Farbe umsetzen. Die Seide wird auf langen Tischen aufgerollt und gut gespannt. Wenn der Druckrahmen sich auf den Stoff senkt, verteilt sich die Farbe im Rahmen und wird an den festgelegten Stellen von der Seide aufgesogen. Nach dem Druck werden die Farben fixiert. Es folgt eine schonende Wäsche im Spezialbad, die Trocknung und eine Appretur genannte Veredelung.

Egal, auf welchem Stand man schaute, höchste Qualität und Luxus ließen nicht nur Frauenaugen strahlen.

-Autor: Karin Neddermeyer-


 
 
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